Willkommen auf meiner Homepage

Die Idee zu dieser Anlage verdanke ich wesentlich dem Heft RhB-Bahnhof Bergün von Josef Brandl aus der Reihe „Traumanlagen“. Beim Lesen war da sofort dieses grosse innere Nicken: präzise gebaut, aber nicht überladen – eine stimmige Balance zwischen Bahn und Landschaft. Genau dieses Gefühl möchte ich in meiner Modelleisenbahnanlage einfangen: eine verdichtete Alpenwelt, die für …

Weiterlesen

Der Testblock

Auch eine Modellbahn kennt ihre Lehrstücke, kleine Versuchsanordnungen mit grosser Wirkung. Der Testblock der Bergünbahn zeigt z.B., wie aus Stromfühlern, Rückmeldungen und Softwarelogik und eingemessenen Lokomotiven eine verlässliche Ordnung entsteht. Rocrail arbeitet in der Standardmethode mit zwei Rückmeldern: Am Blockanfang meldet «enter» die Einfahrt, am Blockende markiert «in» den Haltepunkt. Wer es genauer haben will, …

Weiterlesen

Geschwindigkeitsmessstrecke in Rocrail

Was für die grosse Bahn seit jeher gilt, hat auch im Kleinen seine Berechtigung: Eine Lokomotive soll massstäblich korrekt fahren. In Rocrail übernimmt diese Aufgabe die Geschwindigkeitsmessstrecke – eine unscheinbare Einrichtung mit beachtlicher Wirkung. Zwei Rückmelder genügen. Dazwischen liegt idealerweise etwa ein Meter Gleis – exakt vermessen, versteht sich. Fährt die Lok von Rückmelder A …

Weiterlesen

Rocrail trifft ECoS

Wer ein Modellbahn-„Imperium“ aufbaut, baut zuerst eine „Verwaltung“: Linux Mint als Grundlage, Rocrail als Modellbahn-Steuerungssoftware – eine kleine technische Systemumgebung ist entstanden. Der Gleisplan des Schattenbahnhofs ist angelegt, ein Gleisschluss dient dem Probieren und Lernen am konkreten Fall. Die Lokomotiven sind mit der ECoS synchronisiert – doch nur, weil unter den Optionen das Feld «Synchronisieren» …

Weiterlesen

Bergün nimmt Fahrt auf

Es gibt Momente, die man nicht vergisst. Die Bergün rollt zum ersten Mal auf den Gleisen des Schattenbahnhofs – eine Probefahrt, mehr nicht. Kein grosses Ereignis, möchte man meinen. Und doch: Wer je eine Anlage gebaut hat, weiss, dass diese erste Fahrt mehr bedeutet als die Summe ihrer Teile. Denn ab diesem Moment entsteht aus …

Weiterlesen

Busverteilermodule

Das ECoSlink-Terminal löst ein vertrautes Problem: Schon bei der Planung merkt man, dass die Buchsen an der Zentrale an ihre Grenzen stossen, die Anlage soll aber noch weiter wachsen. Über das Buskabel stellt das Terminal zusätzliche Anschlüsse bereit. An der Stirnseite der Anlage eingebaut, bleibt nur die Frontplatte sichtbar. Weniger Kabelchaos, mehr Spielraum.

Der Schattenbahnhof ist verdrahtet

Die Segmente stehen hochkant, damit die Anschlüsse beim Verdrahten gut erreichbar sind. Zwei MoBa-Stromverteiler übernehmen die Verteilung: einer für den Digitalstrom als Ringleitung, der andere für die Spannungsversorgung der Decoder – ebenfalls im Rundlauf. Je ein A/B-Paar dient der Einspeisung, ein weiteres führt die 1,5-mm²-Ringleitung von Segment zu Segment. Die übrigen Paare versorgen Gleisabschnitte, Decoder, …

Weiterlesen

Einbau der Weichenservos (Unterflurantrieb)

Wer auf der Modelleisenbahn eine Weiche stellt, entscheidet im Kleinen über das, was im Grossen „Fahrplan“ heisst. Hier kommen Servos ins Spiel. Montiert werden sie unter der Gleisplatte: markieren, Löcher für Stelldraht und Litzen bohren, den Träger von unten befestigen. Die Holzplatte darf nicht zu dünn sein, sonst melden sich die Schrauben dort, wo sie …

Weiterlesen

Verkabelungsplan

Gleise zu verlegen ist ein Teil des Anlagenbaus; entscheidend ist aber auch eine korrekte Verkabelung. Die ECoS-Zentrale steuert die Anlage, der ECoSBoost versorgt die Paradestrecke zusätzlich mit Leistung, und die Kabel verteilen den Digitalstrom gleichmässig auf die Gleise. Dabei gilt eine klare „Kupfer-Hierarchie“: 1,5 mm² für die Ringleitung, 0,5 mm² für die Feinverteilung. Kabel für …

Weiterlesen

Der Schattenbahnhof nimmt Form an

Beim Verlegen der Gleise für den Schattenbahnhof wird der Gleisplan von der Zeichnung auf die Korkunterlage übertragen. Dabei zeigt sich rasch, dass die Umsetzung in der Praxis anspruchsvoller ist als die Planung auf dem Papier. Besonders die Weichenstrassen erfordern sorgfältige Arbeit, da sie den späteren Betrieb massgeblich beeinflussen. Flexgleise werden auf Mass zugeschnitten, Kurven mit …

Weiterlesen

Weichen richtig verdrahten – störungsfreier Betrieb

Am Herzstück einer Weiche treffen entgegengesetzte Polaritäten aufeinander – wer das ignoriert, erlebt Kurzschlüsse statt Fahrspass. Peco-Weichen lösen das ab Werk über die Zungen, doch Oxidation und Rost setzen den Kontakten mit der Zeit zu. Die zuverlässigere Lösung ist die direkte Stromversorgung, z.B. über die ESU SwitchPilot Extension: Diese übernimmt die Polarisation automatisch und synchron …

Weiterlesen